Chirurgische und gynäkologische Kleintierklinik
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Internship

Die Chirurgische und Gynäkologische Kleintierklinik bietet ein Internship für approbierte Tierärzte an.

Das Internship ist ein mind. 15 monatiges Programm, in dem approbierte Tierärzte durch verschiedene Bereiche der Kleintierchirurgie, Gynäkologie, Ophthalmologie, Anästhesie, Intensivmedizin, Notdienst und Radiologie rotieren, um eine fundierte klinische Grundausbildung zu erhalten. Im Rahmen des Internships sollte eine Dissertation angefertigt oder eine wissenschaftliche Studie betreut werden. Das Internship ist nicht nur Voraussetzung für die Bewerbung als Resident zur Spezialisierung in verschiedenen Gebieten der Kleintiermedizin, sondern gilt auch als Ausgangspunkt für eine spezialisierte Ausbildung, wie z. B. zum Fachtierarzt für Kleintiere oder Chirurgie, und bietet zudem eine fundierte Grundlage für eine spätere Tätigkeit in der Kleintierpraxis.

Voraussetzungen für ein Intership sind:

  1. Tierärztliche Approbation
  2. Keine abgeschlossene Promotion
  3. Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift.
  4. Sprachkenntnisse in Englisch sind erwünscht

Zulassung

Eine Bewerbung mit folgenden Unterlagen ist an die Klinikleitung zu richten:

  1. Lebenslauf
  2. Berufliche Ziele
  3. Studiennachweise und Zeugnisse
  4. Approbationsurkunde
  5. Empfehlungsschreiben (falls vorhanden)
  6. Lichtbild

Dauer des Internships

Die Ausbildungsdauer beträgt mind. 15 Monate (Arbeitszeit: 50%) und beginnt zu verschiedenen Zeiten.

Ablauf

Die Tierärzte im Internship rotieren im monatlichen Wechsel durch folgende Klinikbereiche:

  • Reproduktionsmedizin/Ophthalmologie
  • Bildgebende Verfahren
  • Anästhesie
  • Poliklinik, Station
  • Operationsbereich
  • Intensivstation
  • Notdienst

Die Einteilung der Rotation erfolgt durch den Programmverantwortlichen. Persönliche Wünsche können hierbei leider nicht berücksichtigt werden. Grundsätzlich ist in jedem Klinikbereich ein dienstälterer, erfahrener Assistent tätig, der den jüngeren anleitet, ihn berät und beaufsichtigt. Die Interns sind mit in die Ausbildung der Studenten integriert.

In der Reproduktionsmedizin und Ophthalmologie (jeweils Montag- und Mittwochnachmittag) werden ambulante und stationäre Patienten untersucht und behandelt. Die Befunde und die zu treffenden therapeutischen Maßnahmen werden mit dem zuständigen Assistenten bzw. Professor besprochen.

In der Röntgenabteilung werden unter Aufsicht selbst Röntgenaufnahmen angefertigt und befundet. Als weiterführende bildgebende Verfahren stehen neben den digitalen Röntgenanlagen jeweils eine CT-, MRT- und Szintigraphie-Anlage sowie verschiedene Ultraschallgeräte zur Verfügung.

In der Anästhesie werden die zur Operation anstehenden Patienten nochmals voruntersucht und die Narkose mit den Assistenten besprochen. Die Patienten werden dann in Narkose gelegt und intra- sowie postoperativ überwacht.

In der Poliklinik und im Operationsbereich sind die Interns einem festen Team zugeteilt. In der Sprechstunde und im Tagesnotdienst werden Patienten vorgestellt, die klinisch zu untersuchen sind. Weitere diagnostische Maßnahmen, wie Röntgen und Laboruntersuchungen, werden besprochen und eingeleitet. Die endgültige Entscheidung über therapeutische Maßnahmen werden nach Rücksprache mit den Assistenten, Oberärzten oder Professoren gefällt. Im Operationsbereich assistiert der Intern bei verschiedenen Operationen und wird in somit in die Operationstechniken eingeführt. Auf den Normalstationen und der Intensivstation ist der Intern an der Versorgung der Patienten des jeweiligen Teams beteiligt.

Alle Interns sind in den Nacht- und Notdienst (Wochentage, Wochenende und Feiertagen) eingebunden. Ihnen obliegt, in Absprache mit dem verantwortlichen diensthabenden Assistenten, die Versorgung der stationären Patienten in der Nacht und die Voruntersuchung der Notdienstpatienten. Der auf den Nachtdienst folgende Tag steht zur freien Verfügung. Die Diensteinteilung erfolgt nach Rücksprache durch den Gruppensprecher der Interns.

Innerhalb des Programms erhält jeder Intern einen zusammenhängenden Monat wissenschaftlich freie Zeit, der innerhalb der Rotation vorgegeben ist. Diese kann zum Literaturstudium bzw. zur Arbeit an der Dissertationsarbeit genutzt werden. Auch der Besuch von Fortbildungsveranstaltungen wird während dieser Zeit erwartet.

Weitere Veranstaltungen

Zusätzlich zur täglichen Mitarbeit (Arbeitszeit 50%) in der Klinik finden Fortbildungsveranstaltungen statt, zu denen eine regelmäßige Teilnahme (75 %) erwartet wird.

Von Montag bis Mittwochs findet nachmittags eine Röntgenbildbesprechung für Interns und Rotationstudenten statt, bei der Fälle aus der Sprechstunde nochmals gemeinsam aufgearbeitet werden.

Dienstags und Mittwochs findet für die Residents regelmäßig ein Book- oder Journal-Club mit Besprechung ausgewählter Fachartikel unter Leitung eines Diplomates (in englischer Sprache) statt. Hier ist die aktive Teilnahme der Interns erwünscht.

Donnerstags werden praktische OP-Übungen in den verschiedenen Bereichen der Kleintierchirurgie abgehalten.

Die Klinik verfügt über eine Präsenzbibliothek mit relevanten Fachzeitschriften, die den Interns zur Verfügung steht. Darüber hinaus gibt es eine Fakultätsbibliothek. Zusätzlich besteht über das Internet Zugang zu bestimmten Zeitschriften der Universität. Für die Ausarbeitung von Fallbesprechungen / Vorträgen und zum Selbststudium steht ein Intern-/Doktorandenzimmer mit mehreren PCs zur Verfügung.


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